Die ersten zwei Wochen

Gruppenfoto der 50

Rückblick
Nun sind die ersten zwei Wochen in den USA fast vorrüber und ich komme mir vor als würde ich schon zwei Monate hier gelebt haben. Zwischen meienr Anreise am 30.07. und heute lagen zwei vollgestopfte Wochen mit wunderbaren Ereignissen. Unser «Preacademic Program» der Fulbright Kommission war ein Feuerwerk an Eindrücken und Erlebnissen. Mit Irakern, Saudis, Mexikanern, Brasilianern, Swaziländerinnen (5 Kontinente) zusammen Shisha zu rauchen – herrlich. Aber dabei auch noch arabische Habibi-Songs life zu performen inklusive Tanz bis die Wohnheimpolizei kommt und um Ruhe bittet – unbezahlbar.Joan und Angela – die Organisatoren – hatten wirklich ein abwechslungsreiches Programm gestrickt mit vielen Vorträgen über die unterschiedlichsten Themen: Städtebau in den USA, Politische Entwicklungen und Demokratie, Gewalt und Demokratie (gehalten von einer sehr politischen Junior-Professorin aus Palästina), Astronomie, die amerikan. Bürgerrechtsbewegung, Rasse und Geschlecht in den USA … Immer mit angeregter Diskussion danach. Zwischendurch gab es immer wieder ganz praktische Einheiten zu Land und Leuten, Studium an einer Graduate School (Masters Degree oder PhD), Versicherungsschutze etc. und natürlich Career Networking und bliblablub. Und am Ende hielt jeder eine Präsentation.

Übrigens Stand auf unseren Programmordnern «… Global Leaders.». Bin ja da ein bisschen gespaltener Meinung, oder vielleicht hat Hadi (Saudi Arabien) recht, wenn er das als sympathischen deutschen Hang zum Understatement entlarvte. Ich will mich trotzdem gegen de Begriff wehren. Aber den Amerikanern scheint Fulbright wirklich sehr wichtig zu sein – fast alle Dozenten sprachen uns wirklich mit diesem Wort an und schienen es ernst zu meinen. Egal.

Abends
Bleibt noch was zu den Abenden zu sagen: Berkeley habe ich unterschätzt. ;) Oder vielleicht lag es auch nur and er genialen Gruppe, also wir haben gerockt, ob es zu tanzbarer oder schwer tanzbarer Musik war. Beckett’s war unser Lieblings-Pub mit jeden Abend Life-Musik. Gestern, am letzten Abend, nach furiosem Latin-Jazz Konzert in einem sehr edlen Jazz-Club in Oakland landeten wir danach doch wieder im Beckett’s und diesmal schleuste uns sogar der Security Typ am I.D.-Kontrolleur vorbei! Und weil ich so schön tanzte gab der Sänger mir während dem Konzert ein Bier aus – sehr nett! Ein hoch auf enge, gemütliche Pubs, in denen es sich tanzen lässt man aber schon mal 15 Minuten auf das Bier AN DER THEKE wartet. Natürlich muss man Trinkgeld geben. Ja, wofür eigentlich? Für das Warten? Für das Selbstabholen? Ach, langsam beginne ich den «culture shock» zu lieben.

Bier
Ein leidliches Thema der letzten Tage – bei 13 Deutschen. Obwohl Berkeley zwei Brauereien hat – die eine sogar kombiniert mit einer riesen Garten-Jazz-Bar – schmeckt das meiste Bier einfach grauenhaft. Ich habe mitlerweile 3 oder 4 Hefeweizen durch (wird hier Häff genannt) und andere Sorten Pale Ale etc. aber entweder schmeckt das Zeug gar nicht erst nach Bier oder gleich richtig übel nach einer Mischung aus Schwarzbier, Most und irgendwas. Pfui. Entschuldigung. Ein Deutscher ließ sogar eins stehen. Wie dekandent, oder einfach nur ehrlich?




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