American Xmas mit Narda und German Dinner

Weihnachten ohne family, oder zumindest jahrelange Freunde – schwer vorzustellen. Doch bekanntlich ist jenseits des Atlantiks so einiges möglich. Und es war ein wunderbares Weihnachten. Am 24. Verordneten wir uns die doppelte Portion und feierten einen sehr persönlichen Gottesdienst in «unserer» Gemeinde um 11 Uhr, bevor wir nach einem herrlichen dreieinhalb-Stunden-Weihnachtsschmaus mit niederländischen Freunden (Narda studierte mit mir hier + Schwester + Freund, s.o.) im französischen Restaurant einen bewegenden methodistischen Mitternachtsgottesdienst voller Weihnachts-Hymnen downtown erlebten. Und am Ende gab es sogar «Stille Nacht» mit deutscher erster Strophe bei Kerzenschein! Das traf das Motto der Predigt «wir sind heut’ hier zu Haus’» auf den Kopf. Wirklich bewegend, ohne kitschig zu sein. Geht das hier? Die ganze Kirche tausende Kilometer weit weg singt deutsch … Am nächsten Tag Bescherung (DANKE!!!), telefonieren, Zimtsterne backen und am Abend Schwertfisch in Papilotte mit Narda kochen. Wunderbar.
Am 27. gaben wir dann ein «German Dinner» als antwort auf ein geniales koreanisches Mittagessen in einem traditionellen Restaurant, zu dem uns Andrew einlud. Begeistert führte er uns in die koreanische Esskultur ein, also blieben wir ihm eine deutsche Antwort schuldig die etwas ausartete. Bunter Salatteller an Erdbeer-Vinegraitte, Hausgemachte Maultasche in Gemüsebouillon, Bierbratwurst mit Salzkartoffeln, Rotkraut und Sauerkraut, hausgemachter Zimt-Apfelmus mit Schlagsahne. Ist das typisch deutsch? Auf jeden Fall war es super lecker und reichte für unsere Meute, denn überraschend zu geplanten 8 kamen letztendlich 10 Amerikaner, Niederländer, Deutsche und Franzosen. Awesome, wie ick hier gern sag.