The «pretty authentic» German Christkindlmarket!

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Mit Thanksgiving eroeffnete auch der Christkindlmarket downtown auf dem Richard H. Daley Plaza. Puenktlich zum groessten Shopping Tag der USA, dem Freitag nach dem grossen Truthahnessen, wurden auch die Lichter am Weihnachtsbaum angeschaltet – natuerlich alles schoen bunt-amerikanisch in rot, gruen und gelb, mehr ist besser als zu wenig. Wie erwartet war der Markt ueberfuellt mit nach Handwerk lechzenden Amerikanern, die unbedingt schillernd bunte Christbaumkugeln kaufen wollten. Andere erfreuten sich an einem heissen Gluehwein aus stiefelfoermiger Erinnerungstasse – bei 14 Grad Celsius doch etwas zu herzerwaermend. Wir vergnuegten uns mit // weiterlesen & Fotos »



to pig out [sl.] — sich vollstopfen [coll.]

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Gerade geht das amerikanischste Feiertagswochenende des Jahres seinem Ende zu: Thanksgiving. Von allen sehnlichst erwartet scheint das Ganze Weihnachten toppen zu wollen. Grob umrissen: Paraden, Familie, kochen, sich vollstopfen, power-shoppen, entspannen? Auf einem Luncheon der Midwest Fulbright Association nahm eines der interessantesten Geschehnisse bisher seinen Anfang, in einem netten Gespräch. Unser Tischnachbar entpuppte sich als ein Englisch-Lehrer, der auf Fulbright-Lehrer-Austausch in Deutschland war und am Ende uns zu seiner Familie zu einem echten Thanksgiving Dinner einlud. Das war wirklich eine wunderbare Idee und wir waren überglücklich, mussten wir schon damit rechnen, das Ganze ohne direkten amerikanischen Beistand zu erleben.
Also bewaffneten wir uns in Polen (siehe Artikel) mit // weiterlesen & Fotos »



Sind mal eben in Polen. Kommen nachmittags zurück.

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Ja, so ist das in Chicago. Dank der Segregation lebt jede Ethnie hauptsächlich für sich, was zu mancherlei Schwierigkeiten führt. Aber darüber habe ich ja schon bei dem Besuch in Chinatown geschrieben. Auf jeden Fall waren wir im Stadtteil «Ukranian Village» um auf Empfehlung Ankes einen polnischen Supermarkt zu besuchen. Das Ergebnis: berauschend! Endlich wieder mal etwas andere Lebensmittel und frische Wurst! Da fühlt man sich schon lustig, mitten in CHicago an der Theke auf polnisch angesprochen zu werden und die Gala auf polnisch kaufen zu können. Egal, wir haben kräftig eingekauft und köstliche Schätze erworben, ihr wisst gar nicht wie sehr einem gute, frische Metzgers-Wurst fehlen kann. Anbei ein netter Fotoessay mit schrägen Eindrücken rund um den Delikatessenladen. Unsere Nachbarn sind übrigens in Chicago öfter vertreten als in Warschau!!!
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«Hi. I’m Karin, I am doing an internship with the asylum project …»

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Oha – da war ja noch jemand mit nach USA geflogen … spouse nennt man mich hier.
Nach zweieinhalb entspannten Monaten voller Ausschlafen und am See die Sonne geniessen, habe ich nun einen aufregenden Praktikumsplatz im Herzen Chicagos bekommen. Das heisst nun jeden Morgen auf den vollen Commuterzug mit aufgesprungen, den Conductor mit seinen furchtbaren Spruechen ignoriert (Have a good one! See you later aligator…, Ciao for now!), vom Strom der Menschenmassen ueber den Chicagoriver mitten in den Financial District tragen lassen, mehrmals Schlucken um den Druck aus den Ohren zu bekommen, waehrend // weiterlesen & Fotos »



Ab nach Milwaukee!

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Letztes Wochenende waren wir wieder on Tour! Dieses Mal mit der «Mega-Bus» Linie, denn Jacko aus Amsterdam hatte Geburtstag. Oder weil die Bus-Linie echt schnell war. Oder einfach weil es die billigste Variante war. Wählen Sie a), b) oder c). Auf jeden Fall ist die Stadt an sich relativ oft industriell und ab und zu auch nett. Anstrengend viel deutsches Erbe anzutreffen und das wird auch zur Schau getragen: vorwiegend mittels Brauereien und Wurstfabriken. Die Wurstfabrik «Usinger’s» hatte es mir besonders angetan, // weiterlesen & Fotos »



Mein erstes Halloween.

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Ja, das scheint hier eher Fasching-Ersatz für Amerikaner zu sein. Ich halte nichts vom Gruseln, sah auch fast nur witzige Kostüme. Mein Favorit: Kinder mit gekauften iPod-Kostümen. Wozu Apple sich alles hergibt. Naja. Oh, bei uns in der Uni kamen auch einige verkleidet. Mitten in der Foto-Arbeit-Kritik eine Prinzessin. Naja. Naja. Aber der Burrito sah super aus. Er hatte einen riesiges Tortilla um sich herum geschlungen und riesige Zutaten. Lebensgroß quasi. Wir hatten dann am WoE eine Party bei Anke, ausgerichtet von Narda. Und wie es sich für «art-school-students» gebührt: mit Konzept. Jeder sollte etwas Essbares in einer bestimmten Farbe zubereitet mitbringen. Das ergab ein köstliches, buntes Buffet. Das Foto übrigens zeigt einen hochpolitischen Kürbis in demselben Haushalt, von Einheimischen geschnitten. Alle Details bei // weiterlesen & Fotos »



Es gibt wieder Hoffnung in der US Politik!

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Einer der größten Kriegstreiber der Nation musste abdanken. Welch eine seltene Genugtuung. Ich hatte schon Befürchtungen, da einige meiner Mitstudenten aus den lächerlichsten Gründen nicht wählen waren. Wer so handelt, verdient so einen Präsidenten. Und so einen Vize-Präsidenten, der z. B. Wasserfolter völlig ok findet. Willkommen im Mittelalter. In unseren Wahlbezirken hier für den Kongress wurde ein Republikaner für seine 11. Amtszeit bestätigt! Wie großartig!! Welch große Weichenstellung für mehr Innovation. Nach 10 Amtszeiten muss man doch sogar die Lieblingsfarben der Ehefrauen aller Lobbyisten kennen! Unglaublich. Kein Wunder das Korruption das große Thema noch vor dem Irak-Krieg zu sein schien. Dafür errangen die Grünen 10% bei den Gouverneurs-Wahlen hier in Illinois. Auf jeden Fall ist jetzt ein Politikwechsel möglich, vor allem wo Virginia auch entschieden zu sein scheint! Ich freue mich. Allerdings meinte auch schon eine bekennende Demokratin hier, dass es wahrscheinlich schlecht ist, denn jetzt könnten die Demokraten es bis 2008 vielleicht vergeigen. Mal sehen. Erst mal feiern. (Screenshot von www.nyt.com)



Grusel, Grusel in Chinatown

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HEUTE IST WAHLTAG! Wie aufregend! Ist das nicht DER Tag um endlich von unserem kleinen Ausflug in die Southside zu erzählen? Also das kam so: Karin und ich trafen uns an einem Samstag Nachmittag nach der Uni zu einem kleinen spontanen Ausflug zu unserem asiatischen Nachbarn im Süden von Chicago. Dazu muss man wissen das Chicago seit jeher extrem ghettoisiert war. Alles was akzeptiert ist wohnt im Nördlichen Teil. Wenn man Wohnungen kaufen möchte sieht man in Immobileinagenturen nur die nördlichen Stadtteile. Der Süden existiert so nicht. Jedenfalls nicht für ertragshungrige Immobilienhaie denn dort wohnen überwiegend afroamerikanische, asiatische und mexikanische Familien mit wenig Einkommen. Der Chicagoer spricht nur von der «Southside». Naja, auf jeden Fall // weiterlesen & Fotos »



Bono in einer Mega Church

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Ja, der Eintrag war eigentlich deutlich früher fällig, aber ich habe halt einfach länger gebraucht. So ist das nun mal hier. Alles braucht seine Zeit im Land des FastFoods. Und so brauchen auch manche Einträge Ihre Zeit. Vor einiger Zeit waren wir auf Tour zu einem Ereignis der ganz eigenen amerikanischen Prägung: Mega Churches. In Deutschlad denkt man wohl bei diesem Begriff an Flughafenähnliche Riesenhallen in denen Millionen von Christen anonym abgespeist werden und am Ausgang für George W. Bush wählen müssen. Abendmahl am Fliessband von Roboterhand gespeist. Oder so ähnlich.
Wir ließen uns jedenfalls nicht verschrecken und begaben uns erwartungsvoll zur // weiterlesen & Fotos »



Fünf Europäer entdecken den mittel-wilden Mid-West

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Nach langer, eingehender und vorrausschauender Planung beschlossen wir spontan ein Auto zu mieten und mit unserer Euro-Gang in die Umgebung zu reisen. Man stelle sich fünf Europäer mitten in der Wildnis von Illinois und Wisconsin vor, bewaffnet mit exorbitant großen Kameras aus der Uni schossen wir alles was sowohl seltsam-möchte-gern-schweizerisch als auch surreal amerikanisch-verträumt aussah, die Ergebnisse seht ihr im Anschluss. Wir fuhren von Chicago aus nordwestlich nach New Glarus, einem kleinen Ort in Wisconsin, der sich ganz den schweizerischen Vorfahren widmet und ein komisches Freilichtmuseum und einige schweizer Häuser bietet. Zum Glück fand gerade das traditionell schweizerische Oktoberfest mit viel Wein statt, was uns nur bestürzt ein leises «Gruezzi» ausstoßen ließ. So war das doch // weiterlesen & Fotos »