Die Euro-Gang besucht eine Demo gegen Bush

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Am 5. Oktober war nationaler Aktionstag an 234 Orten in den USA der Organisation «The World Can’t Wait» gegen die Politik der Bush-Administration. Also dachten wir uns: klingt sehenswert. Mal sehen wer dort protestiert. Und komischerweise waren die Protestanten in der Hauptsache ältere Semester, sogar einige Veteranen des «March to Washington» 1963 (anlässlich dessen Martin Luther King seine berühmte Rede hielt «I have a dream»). Das hat uns doch // weiterlesen & Fotos »



Tag der deutschen Einheit und eine Preisvergabe

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Am 3. Oktober feierten wir unseren Tag der deutschen Einheit – für Karin und mich ein ganz besonderer Tag. Doch wie feiert man ihn in den USA? Die großen Straßen mit Autos blockieren und hupen und Fahnen schwenken und «Mèxico! Mèxico!» brüllen? Dann doch lieber auf die gepflegt zurückhaltende deutsche Art: gutes Essen und nebenbei ein Land besetzen. Ups, das war nicht ganz politisch korrekt, doch geschmeckt hat es trotzdem. So trafen wir uns mit der Euro-Gang und es gab selbst gemachten Pflaumenkuchen von Karin und selbst gebastelte Fahnen zur // weiterlesen & Fotos »



Dekadenz, Pferderennbahn und ein Steakhouse

Lexus Luxus

Unser Mitbewohner ist ein Held, ich glaube ich habe das noch nicht erwähnt, oder? Egal, auf jeden Fall lud er uns zu einer Einladung mit ein. Zu einem PR-Event zur Markteinführung eines neuen Lexus-Modells LS 460 (Zitat: «Luxury and Performance: LS 460. Be among the first to see, touch and drive the unprecedented new LS 460, the world’s most perfect automobile. Feel its power. Luxuriate in its atmosphere. Smile at its statement.»). Lexus ist die Luxus Marke von Toyota. Ja, wusste ich vorher auch nicht. Die «2006 Taste of Lexus» Tour fand in 10 Städten der USA statt, unter anderem auch hier bei uns auf einer dekadenten Pferderennbahn außerhalb von Chicago. Unser Schwerpunkt lag dabei auf kostenlosem Essen und // weiterlesen & Fotos »



Wieso schreibt er nicht weiter?

letterpress

Ja, das fragt er sich auch. Der nach Amerikageflohene. Nun ist es fast über einen Monat her, das ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe und der Grund ist banal, hat aber einen schönen Namen: The School of the Art Institute of Chicago. Das heißt meine Kurse sind einfach etwas intensiv. Komischerweise merkte ich erst hinterher, das ich vier «studio classes» genommen habe, von denen man normalerweise nur ein bis zwei plus Ergänzungsfächer nimmt. Volltreffer. (Das Bild oben zeigt mein neuestes Spielzeug – der Buchdruck.)
Nichtsdestotrotz genießen wir auch Chicago und Umgebung, fuhren Lexus-Luxus-Autos zur Probe auf einer Pferderennbahn, besuchten zwei Gottesdienste mit 7.000 und 2.500 Leuten, drängelten uns auf eine Preisvergabe für Auslandskorrespondenten des Chicago Tribune und lungerten heute sogar einen ganzen Tag lang in der Schweiz und am «Genfer See» mitten in Wisconsins ländlichem Paradies herum. Und vieles mehr. Gestern lief auch der neue Scorsese «The Departed» an – wunderbar! Doch alles nach der Reihe in den nächsten 24 h … versprochen!



Wie ist denn das Wetter bei Euch so? ;)

Beach

Die Frage ist wohl ein wenig fies … Aber bei uns ringt der Sommer noch sehr erfolgreich mit dem Herbst und deshalb waren wir erstmal baden. Im Lake Michigan. Sandstrand. Angenehm warmes Wasser. Viel Sonne. Kurzum: sehr, sehr nett. So stellt man sich doch einen Sonntag Nachmittag vor … Die Stadt war in etwas zu entspannter Stimmung, da nach einem nicht stattfindenden Gottesdienst die Cafes leider auch zu waren – sogar McDonald schloss gegen 17.55 Uhr. Die Rückkehr zu normalen Öffnungszeiten? Von wegen … // weiterlesen & Fotos »



Jazzzzzz – das Chicago Jazz Festival!

Jazz

Jazzzz – vier Tage lang ein wunderbares Jazz-Festival kostenlos im Grant Park! Mitten in Downtown, zwischen Wolkenkratzern und Wasserküste liegt der Grant Park. Und dort findet im Sommer nahezu jedes Wochenende mehr oder weniger spannende Festivals statt. Das Latin Music Festival war eher durch «Fressbuden» in Erinnerung geblieben, das Jazz-Festival aber war wirklich genial. Zwei abende verbrachten wir dort mit insgesamt vier Konzerten. Das größte war das Abschluss Konzert des «Joey DeFrancesco Trio» mit Dr. Lonnie Smith und Ron Blake. Ersterer ist keine Vierzig und tourte trotzdem als Organist mit Miles Davis, zweiterer ist über achtzig gründete mit George Benson 1966 das legendäre «George Benson Quartett» und dritterererer // weiterlesen & Fotos »



John Hancock und die Katzen

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Der Blick von Hancock Center ist gigantisch. Blick nach Südosten bis Süden. Ganz rechts das Sears-Tower, ganz rechts der Lakefront-Tower nach Entwürfen von Ludwig Mies van der Rohe. Dazwischen ein Rudel unglaublich hoher Türme und Bauwerke – teils besiedelt, teils bürot. Da man schlecht alles in eins fassen kann eine kleine Skizze. Wir befinden uns hier im 94. Stockwerk, meine Freunde. Ca. 324 Meter über dem Boden, die restlichen 20 m sind wohl Antennen etc. Und dann dieser Blick nach unten, // weiterlesen & Fotos »



Chicago updated part three – Third time is a charm.

Zoo

Aaaaalso. Nach architektonischer und politischer Beobachtung folgt nun die technische und religöse (wieso Hunde bei Taufen Hawaii-Hemden später). Und das kam so: Nach einem vergnügten langen Tag in Chicagos Häuserschluchten gedachte sich ein deutsches Ehepaar erschöpft in die angemietete Wohnung des Chicagoer Stadtteils Logan Square zu begeben als der technische Fortschritt Sie harsch attackierte. Die Wohnungstür schien durch ein brummendes, lärmendes sich bewegendes Etwas dermaßen blockiert, das ein standardisierter Einmarsch unmöglich schien. Kurze Bedenkzeit – der zweite Vorstoß: Es gelingt die Hürde zu überwinden. Das Unbekannte entpuppt sich als … // weiterlesen & Fotos »



Chicago updated part two

Der Rufer

Am nächsten Tag offenbarte sich Amerika von seiner skurillen Seite. Da trafen wir doch echt einen antisowjetischen Kämpfer des Imperialistisch… ich wusste gar nicht mehr, das solche Termini noch kursieren! Da trafen wir doch echt einen einsamen Kämpfer, einen Rufer in der Wüste, der sich dem großen Vergessen und der Unachtsamkeit wiedersetzt, die seine Landsleute umgibt. Ein Held, ein Retter: Kurzum ein ganz Großer dieser Tage … // weiterlesen & Fotos »



Chicago updated part one

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So, langsam wird man heimisch. Viel passiert seit dem letzten Eintrag, die Stadt scheint einen zu verschlingen – besonders verkehrstechnisch. Gegen Letzteres wurde sogar extra eine «Traffic Management Authority» gegründet, die nun mit leuchtenden Zeptern reichlich bemüht den Verkehr zu beeinflussen versuchen. Chicago ist landesweit als die schlimmste Verkehrszone bekannt – der Erfolg bleibt noch aus.
Doch wäre das viel zu wenig – schließlich hatte ich meine ersten Einführungstage in der Uni mit Bootchenfahrt, Antisowjetische Helden zu beobachten, einem Roboter in unserer Wohnung auszuweichen, einer hawaiianischen Taufe beizuwohnen und vieles mehr. Das Foto oben zeigt übrigens unser neues Domizil. Doch nun alles der Reihe nach in kurzen Hauptsätzen … // weiterlesen & Fotos »