
Ein ganz enger Freund unserer Familie ist gestorben. Er hat Karin und mich am 14.08.2004 getraut. Ich bin mit ihm und seiner Familie Tür an Tür aufgewachsen, die meisten von Euch kennen ihn. Das ist ein Schock und gehört auch zwischen diese bunten Erlebnisse. Auch der Tod gehört zu unserem Leben, aber wie gut zu wissen das er inzwischen bei IHM sein darf.

Nun sind die ersten drei Tage schon vorbei, alles ist noch ganz neu und unwirklich. Begrüßung: 29°C und 90% Luftfeuchtigkeit – ein herber Schlag nach dem kühlen San Francisco. Wir haben ein sehr nettes Zimmer in einer 2raumwhg mit außerordentlich nettem Mitbewohner. Er selbst besitzt zwar die deutsche Staatsbürgerschaft, spricht aber kein Wort mehr Deutsch – umso besser. Die Stadt ist riesig und möchte erobert werden … Viel mehr kann ich noch nicht sagen. Wir wohnen hier in der überwiegend mexikanischen Ecke, sehr preiswert alles und ein bisschen «industrial». Ein Friedrichshain mit ein bisschen Neukölln vielleicht, denn die junge Szene zieht gerade erst hin. Hoho.
Heute beim obligatorischen WalMart-Besuch für das nötigste fuhren wir in die Southside. Plötzlich ist man der einzige Weiße im Bus und wird angeguckt. So muss sich das wohl anfühlen. // weiterlesen & Fotos »

Einen Tag ins Auto und die Küste hinunter nach Santa Cruz. Immer am Pazifik entlang, 2 h Halt um Seeelefanten und Geckos angucken, dann Santa Cruz (nein, nicht an den Strand mit Achterbahn, sondern lieber in die Stadt und auf den Markt), dann durch die Berge zurück mit Blick aufs Silicon Valley und am Schluß ein Stop am Half Moon Bay um am rauschenden Pazifik ein Abend-Picknick einzunehmen. // weiterlesen & Fotos »

Tag für Tag entdecken wir ein Kunstmuseum nach dem anderen: erst «SFMOMA», dann das eindrucksvolle «de Young» (Foto). Sehr inspirierend. Gerade im «de Young» entdeckte ich eine wunderbare Ausstellung «chicano» – mexikanischstämmige US Maler der Gegenwart. Tlws. sehr von Diego Rivera beeinflusst, doch auch eine ganz eigene Farbigkeit und Bildsprache, die ich sehr spannend fand.
Am letzten Tag fuhren wir nach Berkeley und gaben uns das dritte große Museum mit u. A. aktuellen Werken: Das «UC Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive». Wieder eine so spannende Ausstellung von indischen Künstlern aus den Jahren 1990–2006. «EDGE OF DESIRE: RECENT ART IN INDIA». Alle Medien vetreten. Die Malerei und die Künstlerbücher beeindruckten mich besonders. Sehr spannend, wie anders Bücher dort entstehen. Nebenan standen noch ein echte Jean Tinguely-Apparat zum betätigen und unten hing noch ein Francis Bacon. Soviel Inspiration verdient einen eigenen Blog-Eintrag.

Netter Titel eines Reiseführers für diese Stadt. Trifft aber wirklich zu. Ich bin hin und weg. Diese Stadt ist so wunderschön. Gebaut im mehreren Schachbrettmustern versetzt auf vielen Hügeln die tlws. extrem steil hoch ansteigen. Doch die Stadt wird dadurch weder unbefahrbar noch anstrengend sondern einfach nur unglaublich. Könnte man sich echt vorstellen zu … :)
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Amerikaner erleben die Welt aus dem Auto
So scheint es jedenfalls, wenn man sich das Verkehrsverhalten ansieht. Die Auto-Zentriertheit ist an sich nichts neues, aber hier in San Fran – der absoluten Touristen Stadt – fällt mir auf das auch die amerikanischen Touristen vieles am liebsten aus dem Auto bestaunen. Da kommt Ihnen die Lombard Street – die kurvenreichste Straße der Welt – ganz gelegen. Kein Wunder, das Sonntags auf Grund des Ansturms erstmal abgesperrt wird.
Wir bewegen uns hier größtenteils mit den Öffentlichen, wobei man merkt wie verwöhnt man durch die BVG ist. Bushalteschilder: LUXUS! Ein gelber Streifen auf einem Laternenpfahl reicht völlig zu. Fahrpläne: LUXUS! Man kann doch einfach warten! In den größten Straßen ist manchmal angegeben, von wann bis wann. Die genialen Straßenpläne der BVG an jeder Bushaltestelle in Berlin: UNDENKBAR.
Resumé: Es macht trotzdem riesigen Spaß, da die historischen Cable Cars zu den Öffentlichen Bussystem dazugehören und deshalb ganz normal genutzt werden können! Wenn gerade nicht Touris alles verstopfen. Und im Bus an komischen Reiß-Leinen als Stop-Signale zu ziehen: wunderbar. // weiterlesen & Fotos »

Beobachtung bei Tisch
Eben saß ich beim Mittagessen neben einer Familie und beobachte die Großmutter, welche sich galant mit einer Gabel die Eiswürfel aus dem Wasserglas fischt. Nichts Schlimmes, habe ich die letzten Tage auch immer mit dem Orangensaft gemacht – ohne Strohhalm verkühlt man sich sonst die Oberlippe und ohne Würfel wird alles warm. Aber diese ältere Dame nimmt die Eiswürfel und, ja und versenkt sie im Kaffee plumpsen!! Im Kaffee!! Wie übel!! Kleine Eisberge schwimmen im italienischen Kaffee! // weiterlesen & Fotos »

Rückblick
Nun sind die ersten zwei Wochen in den USA fast vorrüber und ich komme mir vor als würde ich schon zwei Monate hier gelebt haben. Zwischen meienr Anreise am 30.07. und heute lagen zwei vollgestopfte Wochen mit wunderbaren Ereignissen. Unser «Preacademic Program» der Fulbright Kommission war ein Feuerwerk an Eindrücken und Erlebnissen. Mit Irakern, Saudis, Mexikanern, Brasilianern, Swaziländerinnen (5 Kontinente) zusammen Shisha zu rauchen – herrlich. Aber dabei auch noch arabische Habibi-Songs life zu performen inklusive Tanz bis die Wohnheimpolizei kommt und um Ruhe bittet – unbezahlbar. // weiterlesen & Fotos »

Am Sonntag bin ich hier nach 13 h Flug gut angekommen – und traf gleich beim Check In 3 andere Deutsche, mit denen ich gleich mal die Gegend beschnupperte. Berkeley ist ein kleines Unistädtchen (100.000) in der Metropolitan “Bay Area” (San Francisco, Oakland etc.). Klein aber fein triffts vielleicht ganz gut. Aber das stört nicht, und merkt auch keiner denn unser Programm ist echt genial, 50 angehende Studenten und Doktoranden aus 22 Nationen! (sogar 6 Iraker/innen!!) Mein Zimmernachbar ist ein sehr netter Mexikaner // weiterlesen & Fotos »